Unser Programm

Das vielfältige Programm der edition text+kritik umfasst neben zahlreichen Einzelveröffentlichungen vor allem regelmäßig erscheinende Reihen und Lexika (Print und Online).


Literatur

Mit seiner Gründung im Jahr 1975 integrierte der Verlag die von Heinz Ludwig Arnold initiierte Literaturzeitschrift TEXT+KRITIK. TEXT+KRITIK entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zum unerlässlichen Begleiter für alle Literaturinteressierten und feierte im Jahr 2013 ihr 50-jähriges Bestehen. Weitere Reihen – wie beispielsweise der Bargfelder Bote, treibhaus oder Schreiben andernorts –, Einzelveröffentlichungen aus der Feder junger oder bereits etablierter Wissenschaftler sowie die Standardlexika Kritisches Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur (KLG), Kritisches Lexikon der fremdsprachigen Gegenwartsliteratur (KLfG) und Lexikon der Illustration im deutschsprachigen Raum seit 1945 (LdI) sind prägende Bausteine des Literaturprogramms.

Musik

Im Bereich Musik stellt die Buchreihe Musik-Konzepte ein absolutes Novum in der deutschsprachigen Musikpublizistik dar. 1977 von Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn begründet und seit 2004 herausgegeben von Ulrich Tadday, sind die Musik-Konzepte für Musikwissenschaftler und Musikinteressierte nach wie vor ein Standardwerk - besonders wenn es um Neue Musik und um zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten geht.
Ebenso ist seit inzwischen mehr als 25 Jahren das Lexikon Komponisten der Gegenwart (KDG) das Referenz-Nachschlagewerk zu bedeutenden nationalen und internationalen Komponistinnen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Aktuell werden im KDG über 950 Komponistinnen und Komponisten detailliert vorgestellt. Alle Inhalte des KDG sind zudem online verfügbar.
Dem noch jungen, aber immer größer und relevanter werdenden Komplex Filmmusikforschung wendet sich seit 2013 die Reihe FilmMusik zu, deren Bände zusätzlich als E-Books erscheinen. Eine Vielzahl weiterer Monografien und Sammelbände zur Filmmusik ergänzt das Angebot.
Die Schriftenreihe Kontinuitäten und Brüche im Musikleben der Nachkriegszeit macht die Sonderrolle von Musik für die deutsche Nachkriegsgesellschaft zum Thema. Die Bände der Reihe beschreiben die deutsche Musikkultur nach 1945 und die Funktion der Musik als vergangenheitspolitisch aufgeladenes Vehikel der Selbstbesinnung, Verständigung und Versöhnung.
Daneben erscheinen regelmäßig Einzeltitel zu vielfältigen Aspekten der klassischen Musik, zur Filmmusik, zur Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts sowie zur Interpretationsforschung.

Film

Mit dem Erscheinen des filmhistorischen Lexikons CineGraph im Jahr 1984 baut die edition text+kritik ihr Programm weiter aus und hat sich inzwischen zu einem der wichtigsten Verlage, die ihren Schwerpunkt auf Publikationen zu Film und Kino legen, etabliert. Neben filmwissenschaftlichen Analysen, Einzelveröffentlichungen zur Geschichte des Films und Monografien zu Filmschaffenden ist nicht zuletzt die von Thomas Koebner 2006 begründete, seit 2013 von Michaela Krützen, Fabienne Liptay und Johannes Wende fortgeführte Reihe Film-Konzepte hervorzuheben. Zu unseren Autoren zählen u.a. Wissenschaftler der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München und der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen in Berlin.

Kulturwissenschaften

In zahlreichen weiteren Publikationen werden verschiedene Aspekte der Geisteswissenschaften in den Blick genommen: In den von Rolf Tiedemann herausgegebenen Frankfurter Adorno Blätter stehen unveröffentlichte Texte und Dokumente aus dem Theodor W. Adorno Archiv im Vordergrund, die Blätter enthalten aber auch essayistische Beiträge über den Philosophen und Komponisten Adorno und sein Werk sowie über Kritische Theorie insgesamt. In den Katalogen zum Bestand des Deutschen Theatermuseums finden die aktuellen Erkenntnisse theaterwissenschaftlicher Untersuchungen ebenso Eingang in das Verlagsprogramm wie in zahlreichen weiteren interdisziplinären Titeln.

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