Unser Programm

Das vielfältige Programm der edition text+kritik umfasst neben zahlreichen Einzelveröffentlichungen vor allem regelmäßig erscheinende Reihen und Lexika (Print und Online).

LITERATUR

Die Zeitschrift TEXT+KRITIK wurde 1963 von Heinz Ludwig Arnold (1940–2011) gegründet und 1969 vom Boorberg Verlag übernommen. Mit seiner Gründung im Jahr 1975 integrierte die edition text+kritik die Zeitschrift für Literatur, die in den vergangenen Jahrzehnten zum unerlässlichen Begleiter für jeden Bibliophilen geworden ist und 2013 ihr 50-jähriges Bestehen feierte. Die ihrem unvergleichlichen Erscheinungsbild treu gebliebenen Heftnummern widmen sich Autoren der Gegenwart, aber auch Klassikern. In Sonderbänden werden spezielle Themen "In Sachen Literatur" aufgegriffen. Ein ehrenamtliches Redaktionsteam begleitet die Herausgabe.

FRÜHE TEXTE DER MODERNE ist eine von Jörg Drews (1938–2009) begründete Reihe, die seltene Primärliteratur vom Beginn des 20. Jahrhunderts vereint und mit 20 lieferbaren Titeln abgeschlossen ist.

Politische und kulturelle Bedingungen von SCHREIBEN ANDERNORTS werden in der von Renate Oesterhelt herausgegebenen Reihe untersucht. Seit fast 30 Jahren steht hier die Weltliteratur im Fokus.

Der HUGO-BALL-ALMANACH steht ganz im Zeichen seines Namensgebers, untersucht aber auch Autoren und Künstler aus dem Umkreis des Zürcher Dadaismus. Der Herausgeber, Eckhard Faul, ist Geschäftsführer der Hugo-Ball-Gesellschaft.

Die Reihe NEOAVANTGARDEN behandelt die Aufnahme populärer Kultur ebenso wie den experimentellen Roman, den Alltags-Surrealismus und avantgardistische Autoren bis in die Gegenwart (herausgegeben von Hans-Edwin Friedrich und Sven Hanuschek).

Neue Entdeckungen und Erkenntnisse über das verschlüsselte Werk Arno Schmidts aus dem Umfeld des Dechiffrier-Syndikats vereint der BARGFELDER BOTE. Friedhelm Rathjen gibt das außergewöhnliche Heft, das seit 40 Jahren die Schmidt-Philologie begleitet, heraus. Vertiefende Sonderbände begleiten diesen Schwerpunkt.

Der Name TREIBHAUS, nach dem Roman von Wolfgang Koeppen, steht für die Literatur der Fünfzigerjahre. Die Metapher bezeichnet die Atmosphäre für Literatur in der Nachkriegszeit, zu der Günter Häntzschel und Ulrike Leuschner jährlich einen Band herausgeben.

Die junge Zeitschrift SCHLIFF vereint unter einem ausgewählten Thema literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft. Vom Gedicht bis zum Essay sowie Abbildungen zeigt die von Christof Hamann ins Leben gerufene Zeitschrift ein interessantes Zusammenspiel der verschiedenen Formen.

Unsere renommierten Nachschlagewerke wie KRITISCHES LEXIKON DER DEUTSCHSPRACHIGEN GEGENWARTSLITERATUR (KLG), KRITISCHES LEXIKON DER FREMDSPRACHIGEN GEGENWARTSLITERATUR (KLFG)und LEXIKON DER ILLUSTRATION IM DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM SEIT 1945 (LDI) werden in allen Publikationsformen angeboten.

MUSIK

Unser Musik-Programm entstand rund um die Reihe MUSIK-KONZEPTE. 1977 von Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn ins Leben gerufen, stellten die MUSIK-KONZEPTE seinerzeit ein absolutes Novum in der deutschsprachigen Musikpublizistik dar. Und auch heute noch sind die chamoisfarbenen Hefte für Musikwissenschaftler und Musikinteressierte eines der Standardwerke - besonders wenn es um "Neue Musik" und um zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten geht. Auch älterer Musik vom 17. bis 20. Jahrhundert sind regelmäßig Bände gewidmet.

Ebenso ist seit 1992 das Lexikon KOMPONISTEN DER GEGENWART (KDG) das Referenz-Nachschlagewerk zu bedeutenden nationalen und internationalen Komponistinnen und Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts. Von Peter Ablinger bis Otto M. Zykan - aktuell stellt das KDG über 950 Komponistinnen und Komponisten detailliert vor. Und jedes Jahr kommen zahlreiche neue Namen hinzu. Alle Inhalte des KDG sind zudem online verfügbar.

Die Bedeutung der Filmmusikforschung wird auch im deutschsprachigen Raum immer größer und wichtiger. Eine thematisch orientierte Reihe, die aktuelle Diskurse bündelt und vertieft, gab es in der deutschsprachigen Filmmusikforschung bislang jedoch nicht. Seit 2013 wendet sich die neu geschaffene Reihe FILMMUSIK diesem Komplex zu und bietet gleichzeitig ein interdisziplinäres Forum - denn anders als interdisziplinär ist der Musik im Film nicht beizukommen. Die Bände der FILMMUSIK erscheinen zusätzlich als E-Books. Eine Vielzahl weiterer Monografien und Sammelbände zur Filmmusikforschung ergänzt das Angebot.

Die Schriftenreihe KONTINUITÄTEN UND BRÜCHE IM MUSIKLEBEN DER NACHKRIEGSZEIT macht die Sonderrolle von Musik für die deutsche Nachkriegsgesellschaft zum Thema. Die einzelnen Bände der Reihe beschreiben die deutsche Musikkultur nach 1945 und die Funktion der Musik als vergangenheitspolitisch aufgeladenes Vehikel der Selbstbesinnung, Verständigung und Versöhnung.

Daneben erscheinen regelmäßig EINZELTITEL zu vielfältigen Themen und Fragen (nicht nur) der "klassischen" Musik, zur Filmmusik, zur Musikgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts sowie zur Interpretationsforschung.

FILM

Mit dem Erscheinen des filmhistorischen Lexikons CineGraph im Jahr 1984 baut die edition text+kritik ihr Programm weiter aus und hat sich inzwischen zu einem der wichtigsten Verlage, die ihren Schwerpunkt auf Publikationen zu Film und Kino legen, etabliert. Neben filmwissenschaftlichen Analysen, Einzelveröffentlichungen zur Geschichte des Films und Monografien zu Filmschaffenden ist nicht zuletzt die von Thomas Koebner 2006 begründete, seit 2013 von Michaela Krützen, Fabienne Liptay und Johannes Wende fortgeführte Reihe Film-Konzepte hervorzuheben. Zu unseren Autoren zählen u.a. Wissenschaftler der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München und der Deutschen Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen in Berlin.

KULTURWISSENSCHAFTEN

In zahlreichen weiteren Publikationen werden verschiedene Aspekte der Geisteswissenschaften in den Blick genommen: In den von Rolf Tiedemann herausgegebenen Frankfurter Adorno Blätter stehen unveröffentlichte Texte und Dokumente aus dem Theodor W. Adorno Archiv im Vordergrund, die Blätter enthalten aber auch essayistische Beiträge über den Philosophen und Komponisten Adorno und sein Werk sowie über Kritische Theorie insgesamt. In den Katalogen zum Bestand des Deutschen Theatermuseums finden die aktuellen Erkenntnisse theaterwissenschaftlicher Untersuchungen ebenso Eingang in das Verlagsprogramm wie in zahlreichen weiteren interdisziplinären Titeln.

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