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    POLY | VISION: #1 Randgänge
    Journal für Film, Medien & Postmigration

    • Kartoniert

      November 2026, ca. 130 S., s/w Abb.
      ISBN 978-3-689-30257-3
      ca. € 26,00
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    • eBook (PDF)

      2026, ca. 130 S., s/w Abb.
      ISBN 978-3-689-30258-0
      ca. € 25,99
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    Beschreibung

    POLY | VISION ist ein neues kuratiertes Journal an der Schnittstelle von Film, Wissenschaft, Bildung und gesellschaftlicher Praxis. Im Zentrum steht eine postmigrantische Perspektive, die Migration nicht als Ausnahme, sondern als prägende Bedingung moderner Gesellschaften versteht – und die fragt, wie Zugehörigkeit, Macht und Sichtbarkeit in Bildern, Erzählungen und Institutionen hergestellt, bestritten und verändert werden.

    Transnational ausgerichtet, untersucht POLY | VISION Film- und Medienkulturen jenseits nationaler Selbstverständnisse und eindeutiger Herkunftserzählungen. Im Blick sind die ästhetischen und politischen Formen, in denen sich postmigrantische Erfahrung, Erinnerung und Gegenwart artikulieren: in Genres und Erzählweisen, in Casting- und Sprachpolitiken, in dokumentarischen und essayistischen Verfahren, in Archiven, Plattformen, Festivals und Bildungsräumen. Die Hefte greifen umkämpfte Diskursfelder auf – Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus, Postkolonialismus sowie intersektionale Kritiken – und verfolgen, wie diese Konflikte filmisch verhandelt werden: Welche Bilder setzen sich durch, welche werden marginalisiert? Welche Produktions- und Distributionsbedingungen strukturieren Sichtbarkeit? Welche Gegenbilder, Gegenöffentlichkeiten und Allianzen entstehen?

    Der Name POLY | VISION steht für Multiperspektivität als Arbeitsweise: für eine visuelle Kultur, die Blickordnungen des Nationalen irritiert, hegemoniale Erzählungen befragt und Film als Erkenntnisform und Teil gesellschaftlicher Auseinandersetzung begreift.

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