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    Trümmerkino und andere Nachkriegsfilme

    • Kartoniert

      Oktober 2026, ca. 200 S., s/w Abb.
      ISBN 978-3-689-30232-0
      ca. € 26,00
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    • eBook (PDF)

      2026, ca. 200 S., s/w Abb.
      ISBN 978-3-689-30233-7
      ca. € 25,99
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    Beschreibung

    Die sogenannten "Trümmerfilme" von 1945 bis 1949 (mit letzten Beispielen bis in die 1950er Jahre) sind ein kleiner, aber hochinteressanter Abschnitt in der deutschen Filmgeschichte. An ihnen zeigt sich exemplarisch der Umgang mit dem Erbe der NS-Diktatur und mit Strategien eines Neuanfangs.
    Unter Kontrolle der jeweiligen Militäradministrationen entstanden rund 50 Spielfilme, die direkt oder indirekt der Trümmerperiode zuzurechnen sind, sowie eine Vielzahl von Dokumentarfilmen und Wochenschauen. Zeitgeschichte und Filmgeschichte sind hier eng verbunden. Die Entwicklungslinien von Entnazifizierung und Demokratisierung werden rasch überlagert vom aufbrechenden Gegensatz zwischen Ost und West, der Neuordnung Deutschlands in zwei Staaten und den ökonomischen Erfordernissen einer Wiederbelebung der Filmindustrie. Was passiert beim Übergang vom Kino der NS-Zeit zum Trümmerfilm, und was beim Übergang vom Trümmerfilm zum Heimatfilm? Welche Ängste und Traumata, aber auch Selbsttäuschungen und Lügen erzählen die Filme? Welche Konflikte zwischen Geschlechtern und Generationen werden transportiert? Welche Spuren haben die alliierten Filmoffiziere hinterlassen, was erzählen Filme aus dem Ausland über die Wahrnehmung von Deutschland? Und wie bahnt sich der Neue Deutsche Film mit einer radikal anderen Erzählung den Weg? Diesen Fragen widmet sich der Band und repräsentiert eine Filmgeschichte, die nicht den großen Meisterwerken nachspürt, sondern die Entwicklung einer ästhetischen Dauerkrise in meist wenig bekannten Fundstücken verfolgt und neu bewertet.


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