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    Jahrbuch für die Literatur der fünfziger Jahre
    Band 13
    Die Lyrik der fünfziger Jahre
     



    Beschreibung

    Die Lyrik der fünfziger Jahre weist ein breitgefächertes Repertoire auf: Neben Fortschreibungen lyrischer Traditionen des 19. Jahrhunderts, des Symbolismus der Jahrhundertwende, der Neuen Sachlichkeit und der 'völkischen Literatur' behaupten innovative Ansätze ihren Platz, in der quantitativ dominierenden Naturlyrik stoßen Konservatismus und Avantgarde aufeinander. Die ausklingende Trümmerlyrik der unmittelbaren Nachkriegszeit trifft auf die Anfänge der Konkreten Poesie, und beide Richtungen werden von den divergenten Erscheinungen hermetischer Lyrik und des magischen Realismus begleitet. Die politische Lyrik setzt dagegen erst behutsam ein. Die Darstellung in den Literaturgeschichten orientiert sich jedoch meist an einzelnen herausragenden Autoren und schließt von ihnen auf das Ganze. Dieser Band hinterfragt kritisch den Kanon und stellt neben Beiträgen über Ilse Aichinger, Gottfried Benn, Bertolt Brecht, Paul Celan und Mascha Kaléko eine Reihe kaum bekannter Dichterinnen und Dichter vor.

    Inhaltsverzeichnis

    - Editorial
    - ilse schneider-lengyel: übertragungen primitiver dichtung
    - Hannah Markus: Das "Ärgernis Form" als Engagement. Ilse Aichingers Lyrik in den fünfziger Jahren
    - Thedel v. Wallmoden: Eine Hymne der Ambivalenz. Gottfried Benns spätes Gedicht "Teils-Teils"
    - Manuel Illi: Wenn die Lyrik Position bezieht. Politisch sehen lernen mit Bertolt Brechts "Kriegsfibel"
    - Markus May: Bild-Poetik / -Politik. Anmerkungen zu Paul Celans Hinwendung zur Phänomenologie
    - Martin-M. Langner: Zur literarischen Technik und einigen Gedichten des Zyklus "Die Zigeunertrommel" von Günter Bruno Fuchs
    - Michael Braun: Ein Netz aus Feuer. Rainer Maria Gerhardt – ein Solitär der deutschen Nachkriegslyrik
    - Jutta Rosenkranz: "Verse für Zeitgenossen" – Mascha Kaléko (1907–1975) 118
    - Kay Wolfinger: "september-phase" surreal. Thesen zur Lyrik Ilse Schneider-Lengyels
    - Dagmar Heißler: "Verderbt euch die Augen, tragt die Brillen eurer Kurzsichtigkeit". Hermann Schürrer und seine lyrischen Texte
    - Thomas Keith: Heckmann, Hölzer, Scholl. Drei vergessene Lyriker der fünfziger Jahre
    - Carmen Ulrich: "Weltende" und mehr. Zur Jakob-van-Hoddis-Edition von Paul Pörtner (1958)
    - Barbara Wiedemann: Warum der Erfolg? Zu den Lesern von George Forestiers Gedichten
    - Torsten Mergen: Lyrik im "separierten Grenzland". Themen, Anthologien und Schriftsteller im Saarland der fünfziger Jahre
    - Matthias Berning: Schwellen- und Übergangsmetaphorik: Die Anthologie "Transit" und ihre kritische Rezeption
    - Hans-Ulrich Wagner: Celan-"Sound" und Mäzenatentum. Paul Celan und die Gruppe 47 zu Besuch beim Nordwestdeutschen Rundfunk
    - Die Beiträgerinnen und Beiträger
    - Adressen der Beiträgerinnen und Beiträger
    - Personenregister

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