×

Abobedingungen

Keine Aboinformationen hinterlegt.

Bitte tragen Sie für das Abonnement Ihre Adressdaten ein:

×

    +
    ermäßigte Bestellung
    unbefristet
    mindestens ein Jahr

    ×


    Band 18
    Neue Sensibilität: Vorschläge zu einem Kanon
    • Kartoniert

      März 2024, ca. 360 S., farb. Abb., 1. Auflage
      ISBN 978-3-96707-931-9
      ca. € 34,00
      Vorbestellen
      Zur Merkliste hinzufügen
    • eBook (PDF)

      2024, ca. 360 S., farb. Abb., 1. Auflage
      ISBN 978-3-96707-932-6
      ca. € 33,99
      Dieses E-Book ist zur Zeit leider nicht verfügbar
      Zur Merkliste hinzufügen



    Beschreibung

    Provokative Drastik, Massenmedien- und Konsumbezug, Sex- und Gewaltdarstellungen sowie nicht zuletzt die experimentelle Strapazierung des Buchmediums zielen auf nicht weniger als eine "Revolution der Wahrnehmung".
    Die Literatur der "Neuen Sensibilität" (circa 1965–1975) ist bis heute weitgehend terra incognita der deutschsprachigen Literaturgeschichte geblieben. Sie wird von einer nur lose integrierten intellektuellen Formation getragen, die sich teils explizit, teils implizit auf die aus den USA importierten begrifflichen Einsätze von Susan Sontag, Tom Wolfe, Leslie A. Fiedler, Herbert Marcuse u. a. bezieht. In den Werken von seinerzeit jungen Autorinnen und Autoren wie Elfriede Jelinek, Rolf Dieter Brinkmann, Renate Matthaei, Peter Handke, Renate Rasp, Hubert Fichte, Barbara Frischmuth, Gerhard Zwerenz oder Helga M. Novak wird die Agenda der Neuen Sensibilität fassbar: Provokative Drastik, Massenmedien- und Konsumbezug, Sex- und Gewaltdarstellungen sowie nicht zuletzt die experimentelle Strapazierung des Buchmediums zielen auf nicht weniger als auf eine "Revolution der Wahrnehmung". Sie hat die Gatekeeper in Literaturkritik und Literaturwissenschaft unter erheblichen Abwehrstress gesetzt. Gegenüber der literarischen Tradition und bewährten literaturkritischen Usancen setzt die Neue Sensibilität auf radikale Diskontinuierung: Sie forciert die Geste des "einfach Anfangens" (Brinkmann) und eines die populäre Kultur strikt integrierenden Bezugs auf die Gegenwart.

    E-Mail erfolgreich versendet.


    weiter
    Bookmark and Share
    × Ihre Merkliste

    Bitte melden Sie sich für die Nutzung dieser Funktion an.

    Bestellung erfolgreich.

    Vielen Dank für Ihre Bestellung.

    Zurück

    Fehler beim Versenden der E-Mail.

    Fehler beim Versenden der E-Mail. Versuchen Sie es bitte später erneut oder kontaktieren Sie unseren Support.

    Zurück