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    Edgar Reitz erzählt
     



    Beschreibung

    Edgar Reitz gilt international als einer der bedeutendsten deutschen Regisseure aus der Nachkriegs-Generation, die mit dem "Oberhausener Manifest" 1962 eine neue Epoche der Kinogeschichte einleiteten. Dem heimischen - wie einem internationalen - Publikum ist Reitz durch die "Heimat"-Zyklen wohlbekannt, weniger durch seine erstaunlichen Produktionen vor der "Heimat", die es wieder zu entdecken lohnt. Im Mittelpunkt des Bandes steht ein beinahe 15 Stunden dauerndes "Intensiv-Interview" mit Edgar Reitz, das bisher wohl längste, das er je gegeben hat. Darin teilt der Regisseur weithin unbekannte Erinnerungen und Gedanken mit, zu seiner Laufbahn und seinen Filmen, zu Zeitgenossen und Wegbegleitern. Zum ersten Mal veröffentlicht werden darüber hinaus Studien, Essays und Ansprachen des Filmregisseurs: Konzepte, Ideen und Fragmente, minima moralia und minima aesthetica zum Drehbuch, zur Zukunft des Geschichtenschreibens, zu Stanley Kubricks "Eyes Wide Shut", zu Martin Walsers Paulskirchen-Rede, Vorträge, die Edgar Reitz zu den Verleihungen der Ehrendoktor-Würde an ihn gehalten hat - ferner Ausschnitte aus einem umfangreichen Produktionstagebuch, das Edgar Reitz bei der Vorbereitung von "Heimat 3" niedergeschrieben hat.

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