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    Herausgegeben von: Hugo-Ball-Gesellschaft und Stadt Pirmasens
    Redaktion: Eckhard Faul

    Band 7
    Hugo Ball Almanach. Neue Folge 7
    2016
     



    Beschreibung

    Aus Anlass des 100. Geburtstags von Dada veröffentlicht der neue Hugo-Ball-Almanach u. a. aktuelle Forschungsliteratur zu den Begründern Dadas und zu seiner Geburtsstätte, dem Cabaret Voltaire in Zürich. Neben dem vielfältigen Werk seines Namensgebers beschäftigt sich der 1977 von der Stadt Pirmasens ins Leben gerufene Hugo-Ball-Almanach auch mit Autoren und Künstlern aus dem Umkreis Balls und des Züricher Dadaismus sowie der benachbarten Kunstströmungen. Im Zentrum des Bandes steht der 100. Geburtstag von Dada. Die Namensgebung des Cabaret Voltaire, das am 5. Februar 1916 eröffnete und in dessen gleichnamiger Programmschrift Hugo Ball im Mai 1916 zum ersten Mal das Wort »Dada« verwendete, wird von Thomas Keith hinterfragt. Thomas Macho untersucht die künstlerische, politische und spirituelle Dissidenz im Werk Hugo Balls, dessen 1916 entstandenes Lautgedicht »Totenklage« von Carsten Dutt interpretiert wird. Die beiden immer noch zu wenig beachteten Dada-Gründerinnen Emmy Hennings
    und Sophie Taeuber stellt Walburga Krupp näher vor. Warum wiederum Klabund trotz bester Voraussetzungen kein Dadaist wurde, erklärt Eckhard Faul. Während sich Ralf Georg Czapla in seinem Beitrag mit der Züricher Laban-Schule befasst, die in enger Verbindung zum Cabaret Voltaire stand, thematisiert Andreas Kramer unter dem Titel »Jedermann sein eigner Fussball« die Beziehung zwischen Dada und Sport.
    Mit der von Hugo Ball und Richard Huelsenbeck 1915 in Berlin organisierten Gedächtnisfeier für gefallene Dichter dokumentiert Karl Piberhofer ein wichtiges Ereignis auf dem Weg zu Dada. Das Coverbild des Hugo-Ball-Almanachs veranlasst Hans Dieter Zimmermann, sich mit Marcel Janco und dessen Zeit in Israel sowie dem heutigen Janco Dada Museum in Ein Hod bei Haifa zu beschäftigen. Ein Ausstellungsprojekt zu Hugo Ball in dessen Heimatstadt Pirmasens präsentiert Barbara Kuon. In dem literarischen Beitrag »Gummiseele« paraphrasiert Bernhard Rusch Hugo Balls »Tenderenda der Phantast«, und Adrian Notz stellt wie stets die aktuelle Arbeit des Cabaret Voltaire in Zürich vor. Abgeschlossen wird der Band mit Rezensionen sowie einem Personenregister.

    Inhaltsverzeichnis

    Einleitung
    - Andreas Kramer: "Jedermann sein eigner Fussball". Die Dadaisten und der Sport
    - Thomas Keith: Cabaret Baudelaire? Bakunin-Bar? Künstlerkneipe Kandinsky? Alternativpatrone für den Geburtsort Dadas
    - Thomas Macho: "Es verwandelt mich völlig". Künstlerische, politische und spirituelle Dissidenz im Werk Hugo Balls
    - Carsten Dutt: Bruitistisches Krippenspiel, lautpoetische Totenklage: Religion und Krieg bei Hugo Ball
    - Walburga Krupp: Emmy Hennings und Sophie Taeuber-Arp. Zwei Frauen und der Dadaismus
    - Eckhard Faul: Warum war Klabund kein Dadaist? Überlegungen anhand zweier Postkarten von Hugo Ball an Klabund

    Anhang
    - Karl Piberhofer: DADA bevor DADA da war. Eine und keine Rekonstruktion der "Gedächtnisfeier für gefallene Dichter" am 12. Februar 1915 in Berlin
    - Hans Dieter Zimmermann: Marcel Janco in Ein Hod
    - Bernhard Rusch: Gummiseele. Ein Roman aus der Erinnerung
    - Barbara Kuon: Konzept für die Installation einer Hugo-Ball-Dauerausstellung im Forum Alte Post in Pirmasens
    - Adrian Notz: "Kunstitution". Das elfte Jahr im Cabaret Voltaire

    Rezensionen
    - Geert Buelens: Europas Dichter und der Erste Weltkrieg (Eckhard Faul)
    - Russischer Dada. Die Nichtsler. Der Hundekasten. Einleitung und Übertragung aus dem Russischen von Thomas Keith. Hrsg. und Nachwort von Holger Wendland (Walter Fähnders)
    - Hugo Ball: Tenderenda der Phantast. Hrsg., gestaltet und mit einer Nachbemerkung von Klaus Detjen. Mit einem Nachwort von Eckhard Faul (Martin Ingenfeld)
    - Emmy und Hugo Ball: Gedichte der Liebe (Walter Fähnders)
    - Bärbel Reetz: Das Paradies war für uns. Emmy Ball-Hennings und Hugo Ball (Michael Braun)
    - Alfred Sobel: 'Gute Ehen werden in der Hölle geschlossen'. Das wilde Leben des Künstlerpaares Hugo Ball und Emmy Hennings zwischen Dadaismus und Glauben (Kay Wolfinger)
    - Marius Hentea: TaTa Dada. The Real Life and Celestial Adventures of Tristan Tzara (Andreas Kramer)

    Adressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    Personenregister

    Rezensionen

    "Im aktuellen 'Hugo Ball Almanach', der wieder einmal mit großer Intensität die Ästhetiken und die Wirkungsgeschichte der Dadaisten erforscht, finden sich drei Beiträge, die ein neues Licht auf die Turbulenzen der kurzen Dada-Ära werfen."
    Michael Braun, Poetenladen, 6/2016

    "Eine wunderbare Ergänzung zum Katalog des Arp Museums Bahnhof Rolandseck stellt die Neue Folge 7 des 'Hugo-Ball-Almanachs' mit aufschlussreichen Beiträgen zu Hugo Ball, dem eigentlichen 'Gründervater Dadas', zu Dada Zürich und zur Dada-Bewegung überhaupt dar." Klaus Hammer, literaturkritik.de, 1/2017

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