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    Band 5
    Paul Wühr
    Strategien der Wissenspoesie
     



    Beschreibung

    "Niemand hat in seinen Romanen soviel die Worte dieser Zeit drin wie ich", sagt Paul Wühr in seinem Selbstgespräch: „Wenn man mich so reden hört“. Seit den 1960er Jahren setzt sich Wühr in seinen Prosatexten, Hörspielen, Gedichten und Gedichtzyklen in großer ästhetischer Varianz mit Themen und mit Worten auseinander, welche die gesellschaftliche Debatte bestimmen. Die Eigenlogik seiner Poesie im Kontrast zu Alltagssprache und wissenschaftlichem Diskurs macht dabei den Reiz der Texte Paul Wührs aus, die Sprechweisen der historischen Avantgarden weiterentwickeln.
    Die Aufsätze des Bandes befassen sich u. a. mit Wührs Verarbeitung von Wissensbeständen, mit Intermedialität und Intertextualität sowie mit Karnevalisierung und Komik in Wührs Werk.

    Inhaltsverzeichnis

    - Sabine Kyora / Wolfgang Lukas: Strategien der Wissenspoesie. Zur Einleitung

    I ÜBERGEORDNETE ASPEKTE DER WÜHR’SCHEN WISSENSPOESIE
    - Sabine Kyora: Poesie in Bewegung. Praktiken des Wissens und Praktiken der Wühr’schen Poesie
    - Andreja Andrisevic: Eine 'progressive Universalpoesie' der Postmoderne. Aspekte einer enzyklopädischen Stilistik des Bruchs in "Das falsche Buch" von Paul Wühr
    - Matthias Bauer: Kynische Wissensproduktion. "Das falsche Buch" – 'richtig' gelesen
    - Lutz Hagestedt: Aufgeführte Wissenschaft. Plätze totalen Wissens und Denkens in Paul Wührs Prosa

    II SPEZIELLE WISSENSMENGEN: BIOLOGIE/BIOPHYSIK, ANTHROPOLOGIE, THEOLOGIE
    - Stefan Halft: 'Leben' als Wissensobjekt. Wissensrepräsentation und Wissensgestaltung in Paul Wührs "Sage"
    - Volker Hoffmann: Uneindeutige Geschlechterrollen. Effeminierung, Geschlechtertausch, Bisexualität und Transsexualität im Werk Paul Wührs von "Gegenmünchen" (1970) bis "Luftstreiche. Ein Buch der Fragen" (1994)
    - Michael Titzmann: Die Erzeugung einer Gottheit durch Poesie. Religion und Sexualität in Paul Wührs "Dame Gott" (2007)
    - Claus-Michael Ort: 'Negative Kunstreligion'. Zu Paul Wührs Poetik der Präsenz

    III LITERARISCHE INTERTEXTUALITÄT UND -MEDIALITÄT
    - Hans Krah: Die Ordnung der Märchen. Wühr’sche Repräsentationen einer einfachen Form
    - Ina Cappelmann: Bewusstseins-Bilder. Intermedialität als poetisches Verfahren der Wissensvermittlung in Paul Wührs "Gegenmünchen"
    - Katja Schneider: "Das ist kein Schauspiel". Zum Hörspiel "Thisbe" und "Thisbe. Teichoskopie" von Paul Wühr

    IV KOMIK UND KARNEVALISIERUNG
    - Walter Ruprechter: Falsches Lachen? Witz und Komik bei Paul Wühr
    - Beiträgerinnen und Beiträger

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