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    Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold

    Heinz Ludwig Arnold (Hg.)
    Sonderband
    Die Gruppe 47
     



    Beschreibung

    "Du wirst es nicht für möglich halten, wie sich ein Gegenstand allein durch die Darstellung verändert. Auch wenn alles stimmt, was da berichtet wird, ganz stimmt es dann doch wieder nicht. In fünfzig Jahren wird kein Mensch mehr eine Ahnung haben, was die Gruppe 47 ›wirklich‹ war." (Hans Werner Richter zu Barbara König)

    Inhaltsverzeichnis

    Vorworte

    1 Der »Ruf« als Vorläufer der Gruppe

    1.1. Vorgeschichte und Geschichte des »Ruf« (1945–1947)
    Exkurs: Der historische Hintergrund 1945–1948: Die Westzonen und die amerikanische Politik

    1.2. Die politischen Positionen des »Ruf«
    1.2.1 Ausgangspunkte des politischen Denkens
    1.2.1.1 Die Erfahrungen aus dem Scheitern der Weimarer Republik, aus Faschismus und Krieg
    1.2.1.2 Zweifel am Marxismus und Ablehnung des Stalinismus
    1.2.2 Der Gegenentwurf: Sozialismus und Humanismus
    1.2.2.1 Der »neue« Humanismus
    1.2.2.2 Die (unbewußten) Traditionslinien
    1.2.2.3 Der Vorrang der geistigen Auseinandersetzungen
    1.2.2.4 Die Aufgaben der »heimatlosen« bzw. »neuen« Linken
    1.2.3 Die Realisierungschancen des humanistischen Sozialismus
    1.2.4 Die Stellung des »Ruf« zu politischen Parteien und programmatische Berührungspunkte mit den wiedergegründeten Parteien
    1.2.4.1 Grundsätzliches
    1.2.4.2 Übereinstimmungen mit der SPD
    1.2.4.3 Übereinstimmungen mit christlichen Sozialisten in der CDU

    1.3 Die literarischen Positionen des »Ruf«
    1.3.1 Hoffnung auf Erneuerung durch das Wort
    1.3.2 »Kahlschlag« und Pathos des Neuanfangs
    1.3.3 Präformierung des Neuanfangs
    1.3.3.1 Der französische Existentialismus
    1.3.3.2 Die Traditionen des ›Abendlandes‹
    1.3.4 Literarische Positionen
    1.3.4.1 Negativabgrenzung
    1.3.4.2 Gegenvorstellung: Magischer Realismus
    1.3.4.3 Erste Versuche neuer Literatur
    1.3.5 Literatur als Orientierungshilfe in einer fremd gewordenen Welt
    1.3.6 Zum Selbstverständnis der Intellektuellen

    1.4 Das Ende des »Ruf« als Anfang der Gruppe 47
    1.4.1 Die Gründungsphase der Gruppe 47
    1.4.2 Die literarische Werkstatt


    2 Zur literarischen Entwicklung in der Gruppe 47

    2.1 Voraussetzungen und Problemlage

    2.2 Die literarischen Anfänge der Gruppe 47: »Kahlschlag«?

    2.3 Entschwinden der Utopie – ›Kafkaeske‹ Entfremdung

    2.4 Autonomie der Kunst als Widerstand in einer formierten Gesellschaft

    2.5 Abstraktion als Akt der Befreiung: Lyrik und Hörspiel

    2.6 Die Haltung des Satirikers

    2.7 Sackgasse und Neuansatz

    2.8 Innovationsschübe und Gruppenkonventionen
    2.8.1 Die innovativen Texte
    2.8.2 Der Einfluß der innovativen Tendenzen auf konventionelle Schreibweisen

    2.9 Lyrik und Dramatik im Schnittpunkt gruppeninterner Ansprüche
    2.9.1 Das artifizielle, das hermetische und das ›engagierte‹ Gedicht
    2.9.2 Revolutionstheoretische Stücke und pragmatische Konsequenzen
    Exkurs: Die Gruppe 47 als soziologisches Phänomen


    3 Die Gruppe 47 und der Literaturbetrieb

    3.1 Rahmenbedingungen des Literaturbetriebes
    3.1.1 Ausgangslage in den Westzonen nach 1945
    3.1.2 Entwicklung der Medien in der Bundesrepublik
    3.1.3 Literatur und Öffentlichkeit

    3.2 Funktionswandel der Gruppe 47
    3.2.1 Die Gruppe als literarische Werkstatt
    3.2.2 Institutionalisierung der Kritik
    3.2.2.1 Selektion für den Markt
    3.2.2.2 Defizite des Verfahrens
    3.2.2.3 Legitimation der Kritik
    3.2.3 Die Gruppe als Marktagentur
    3.2.3.1 Preisverleihungen
    3.2.3.2 Umkehrung der Lesemotivation
    3.2.3.3 Kalkulierung des Erfolgs
    3.2.3.4 Subventionierung auf Gegenseitigkeit
    3.2.4 Anwachsen der Publizität
    3.2.4.1 Selbstkommentierung
    3.2.4.2 Zugriff der Medien
    3.2.4.3 Deformation der Privatheit
    3.2.5 Tabuisierung des Funktionswandels

    3.3 Verflechtung im Markt
    3.3.1 Verlage
    3.3.2 Literaturzeitschriften
    3.3.3 Presse
    3.3.4 Hörfunk
    3.3.5 Fernsehen
    3.3.6 Film
    3.3.7 Theater

    3.4. Monopolisierung der Literatur?
    3.4.1 Repräsentanz
    3.4.2 Der publizistische Streit
    3.4.2.1 Ansatzpunkte der Gegner
    3.4.2.2 Robert Neumanns polemischer Angriff
    3.4.2.3 Vermarktung des Konflikts


    4 Der Verfall der Gruppe 47

    4.1 Stationen der Auflösung: Von der letzten Tagung der Gruppe 47 bis zu ihrer Begräbnisfeier (1967–1977)

    4.2. Erklärungen für den Verfall der Gruppe 47
    4.2.1 Literarische Werkstatt und Literaturmarkt
    4.2.2 Die Gruppe 47 und die Politik
    4.2.3 Das literarische Selbstverständnis


    5 Dokumentation zur Geschichte des »Skorpion«


    6 Anhang
    Tagungen und Preisträger der Gruppe 47
    Gruppenmitglieder
    Gäste der Gruppe 47
    Bibliographie
    Personenregister

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