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    Sonderband
    Digitale Literatur II

    • Kartoniert

      2021, 216 S., 1. Auflage
      ISBN 978-3-96707-548-9
      € 36,00
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    • eBook (PDF (Digitales Wasserzeichen))

      2021, 216 S., 1. Auflage
      ISBN 978-3-96707-549-6
      € 35,99
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    • eBook (EPUB (Digitales Wasserzeichen))

      2021, 216 S., 1. Auflage
      ISBN 978-3-96707-550-2
      € 35,99
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    • eBook (MobiPocket (Digitales Wasserzeichen))

      2021, 216 S., 1. Auflage
      ISBN 978-3-96707-551-9
      € 35,99
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    Beschreibung

    Literatur ist so digital wie die Gesellschaft, in der sie stattfindet. Heute sind Rezeption und Literaturproduktion weitestgehend von digitaler Technik bestimmt.
    Und doch lassen sich Unterschiede ausmachen, inwieweit die unter den Bedingungen einer digital bestimmten Lebenswelt produzierte Literatur auch diese Bedingtheit reflektiert. Im Gegenwartsroman, in dem Digitalität vor allem auf Beschreibungsebene Eingang findet, werden die Parameter klassischer literarischer Form selten angetastet. Weiter gehen Experimente in sozialen Medien, in denen die Tools der Plattformen neue Schreibweisen hervorbringen. Und wieder Bedeutung gewonnen hat jene Tradition, die man genuin digitale Literatur nennen kann und die nicht nur nebenbei und instrumentell digitale Technik verwendet, sondern ihre Werke ganz wesentlich durch Computer, Algorithmen oder neuronale Netze produziert.
    Der Sonderband schreibt die erste Bestandsaufnahme digitaler Literatur in TEXT+KRITIK aus dem Jahr 2001 fort und hebt die Differenzen und Kontinuitäten hervor, die sich in diesem Feld seitdem ergeben haben. Als Diskussion des State of the Art in technischer wie literarischer Hinsicht ist er eine Momentaufnahme einer im Umbruch befindlichen Literatur.

    Inhaltsverzeichnis

    Mit Beiträgen von
    Hannes Bajohr, Andreas Bülhoff, Dîlan C. Çakir, Karl Wolfgang Flender, Christiane Frohmann, Annette Gilbert, Berit Glanz, Anna Kinder, Elias Kreuzmair, Jasmin Meerhoff, Kathrin Passig, Niels Penke, Sandra Richter, Thorsten Ries und Alexander Waszynski sowie künstlerischen Arbeiten von Sarah Berger, Jasmin Meerhoff, Nick Montfort, Fabian Navarro, Allison Parrish, Kathrin Passig, Jörg Piringer, Selina Seemann und Gregor Weichbrodt.

    Rezensionen

    "'Digitale Literatur II' führt dem Anschein nach disparate Ideen über Gegenstände, Herangehensweisen, Fokussierungen, methodische Herausforderungen und literaturtheoretische Probleme der Digitalen Literatur 2.0 zusammen. Bajohr und Gilbert versuchen in ihrer Einführung, die digital treibenden, mäandernden und über die Ufer tretenden Strömungen digitaler Literatur mit Metaphern der Zeitlichkeit und Technizität zu fassen. Anstelle einer definitorischen Verengung des Konzepts entsteht mit dem Band der panoramatische Atlas einer Forschungslandschaft, die ebenso 'fluide' wie ihr Gegenstand ist. . Damit eingelöst wird der selbst gesetzte Anspruch: ein Standstill der Vielfalt digitaler Literatur, ihrer literaturwissenschaftlichen Erforschung und offenen Forschungsfragen einzufangen – bis zu einer nächsten gänzlich überarbeiteten und aktualisierten·Neuausgabe."
    Gunhild Berg, Monatshefte 115, 2/2023

    "Wer sich gegenwärtig über den Stand der digitalen Literatur, insbesondere über den Diskussionsstand in der deutschen Literaturwissenschaft, informieren möchte, wird mit dem zweiten Text+ Kritik-Band zur digitalen Literatur abermals bestens bedient."
    Jörgen Schäfer, Zeitschrift für Germanistik, 33/2023

    "'Digitale Literatur II' ist eine Momentaufnahme eines sich weiterhin orientierenden Feldes, für das die Beiträge durchaus repräsentativ sind und einige sehr spannende Einblicke in Strukturen, Genres und Poetologien geben. Dass der Band neben der literaturwissenschaftlichen Auseinandersetzung durch die Aufnahme literarischer Texte auch digitale Literatur selbst sichtbar macht und archiviert, setzt sich hoffentlich in dem von Bajohr und Gilbert antizipierten dritten Band im Jahr 2041 fort."
    Nina Tolksdorf, 54Books.de, 27.1.2022

    "Mit einer systematisierenden Einleitung, die die Phänomene digitaler Literatur vorstellt, begrifflich zu fassen versucht und ihre spezifischen Eigenschaften und Probleme diskutiert, die traditionelle Begrifflichkeit der Literaturwissenschaft hinter sich lassen."
    Freya Rickert, EKZ-Bibliotheksdienst, 22.11.2021

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