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    Band 10
    Nirgendwo / Überall
    Räumliche Eindeutigkeitsauflösungen (in) deutschsprachiger Prosa seit 2000
     



    Beschreibung

    Labyrinthe, Grenzen, Architektur: Räume und räumliche Prinzipien spielen in deutschsprachiger Prosa seit 2000 eine wichtige Rolle. Bernhard Landkammer zeigt, wie der Umgang mit räumlichen Prinzipien in und deren Bedeutung für die deutschsprachige Prosa seit 2000 Parallelen zu theoretischen Überlegungen aufweist, die die Auflösung von Eindeutigkeit behandeln.
    Literatur offenbart hierdurch ihren theoretischen, Theorie ihren literarischen Charakter – eine kulturelle Überschneidung mit gesellschaftspolitischer Dimension.
    Im Fokus stehen u.a. Texte von Dietmar Dath, Jonas Lüscher, Sibylle Berg oder Wolfgang Herrndorf ebenso wie Schriften von Jacques Derrida, Roland Barthes oder Homi K. Bhabha.

    Inhaltsverzeichnis

    1. Einleitende Wort
    1.1 Vorgehensweise
    1.2 Anstelle von Gegenwartsliteratur
    1.3 Zum Verhältnis von Prosa und Theorie
    1.4 Eindeutigkeitsauflösungen statt Postmoderne
    1.5 Raum als soziokulturelles Paradigma


    TEXTARCHITEKTUREN
    2. Textarchitekturen
    2.1 Konstruktion
    2.1.1 Architektur als literarisch-theoretisches Paradigma
    2.1.2 Zuschreibungen
    2.1.3 Unmögliche Raumentwürfe
    2.2 Städtische Eindeutigkeitsauflösungen
    2.3 Unvollendete Baustellen
    2.3.1 Kulisse, Fassade, Oberfläche
    2.3.2 Ruinen als Erinnerung und Aufbruch
    2.4 Textgebilde
    2.4.1 Architektur als verweisendes Schreibprinzip
    2.4.2 Textstolpern
    2.5 Karten als verschobene Grundlagen
    2.5.1 Karten als individuelle Konstruktion von Totalität
    2.5.2 Ästhetik der Karte als Gegenüber der Kopie
    POSITIONIERUNGEN IM / ZUM RAUM

    3. Positionierungen im/zum Raum
    3.1 Narration: Multiperspektischer Meta-Voyeurismus
    3.2 Nebeneinander: Theoretische, verweisende Anordnungen
    3.3 Aktive(s) Dazwischen: Die Suche nach Identität
    3.3.1 Zur politischen Position postkolonialer Theorien
    3.3.2 Die soziale Konstruktion von Hierarchien
    3.3.3 Thirdspace als hybrides Dazwischen
    3.2.4 Die Gewalt kolonialer Benennung


    BEWEGUNG
    4. Bewegung
    4.1 Erlaufen des Raumes: Paradigmatik der Bewegung
    4.2 Spazierte Narration
    4.3 Text/Reise/Text: Transit und bewegliche (Nicht-)Orte
    4.4 Rückkehr als Aufbruch: Annäherungen


    GRENZERFAHRUNGEN

    5. Grenzerfahrungen
    5.1 Überwinden soziokultureller Grenzziehungen
    5.2 Innen/Außen
    5.2.1 Intra- und intertextuelles Verwischen
    5.2.2 Durchlässigkeit der Oberfläche
    5.2.3 Camp
    5.3 Am Rand
    5.3.1 Ausschnitte gerahmter Projektionsflächen
    5.3.2 Ein- und Ausschluss: Unmöglichkeit des Verlassens
    5.3.3 Der gefaltete Kosmos: Globalisierung als Grenzauflösung
    5.4 Über-Setzen: Sprachliche Transgressionen

    DER HOHLE KERN

    6. Der hohle Kern
    6.1 Selbstbezug ins Nichts
    6.1.1 Mut zur Lücke: Überlagerung von Nicht-Orten
    6.1.2 Das Labyrinth als Interpretation
    6.1.3 Wiederholungen gespenstischer Spiegelungen
    6.2 Urbanität zwischen Zentrum und Peripherie
    6.3 Verschobene Ursprünge
    6.3.1 Innere Netzwerke
    6.3.2 Schrift der Sprache, Sprache der Schrift
    6.3.3 Auktoriale Schattenwürfe


    RAUM WIRD NOCH BEKANNTGEGEBEN
    7. Raum wird noch bekanntgegeben


    Literaturverzeichnis

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