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    Was lehrt das Kino?
    24 Filme und Antworten
     



    Beschreibung

    "Film ist die Wahrheit 24 mal in der Sekunde", so formulierte 1960 der Regisseur Jean-Luc Godard und reklamierte damit einen ultimativen Wahrheitsanspruch derjenigen Kunst oder "Kunstindustrie", die die Intelligenz bis dahin für die ethisch verlogenste und ästhetisch falscheste hielt. Welche Wahrheit aber könnte der Film transportieren? Und wie viele Wahrheiten angesichts von 24 Bildern in jeder Sekunde der Projektion? Was lehrt das Kino? Diese Frage spricht die Perspektivierung der Welt durch die Filmkamera und die Versuche von Filmen, eine "Message" zu formulieren, an, aber auch – auf der Rezeptionsseite – Film für bestimmte Erkenntnisziele im akademischen und schulischen Unterricht einzusetzen. Der Frage wird anhand von 24 Filmen des von der Bundeszentrale für politische Bildung 2003 initiierten "Filmkanons" nachgegangen. Dabei wird sich der Fragestellung aus verschiedenen Perspektiven vor dem jeweiligen Hintergrund der Film- und Medienwissenschaft, der Literaturwissenschaften sowie der Philosophie genähert. Die behandelten Filme: "Nosferatu", "Panzerkreuzer Potemkin", "Emil und die Detektive", "M – Eine Stadt sucht einen Mörder", "Der Zauberer von Oz", "Citizen Kane", "Sein oder Nichtsein", "Deutschland im Jahre Null", "Rashomon", "La Strada", "Vertigo", "Außer Atem", "Dr. Seltsam", "Blow Up", "Das Dschungelbuch", "Alice in den Städten", "Taxi Driver", "Die Ehe der Maria Braun", "Blade Runner", "Sans Soleil", "Der Eissturm", "Das süße Jenseits", "Alles über meine Mutter", "Stalker".

    Inhaltsverzeichnis

    - Stefan Keppler-Tasaki: Einleitung. In drei Sätzen von Jean-Luc Godard
    - Peter-André Alt: Die Transformationen des Mythos. Friedrich Wilhelm Murnau: "Nosferatu. Eine Symphonie des Grauens" (1922)
    - Matthias Hurst: "Man muß den Kopf heben und sich als Mensch fühlen lernen ...". Sergej Eisenstein: "Panzerkreuzer Potemkin" (1925)
    - Wolfgang Jacobsen: Wie Angst entsteht. Fritz Lang: "M" (1931)
    - Stefan Keppler-Tasaki: Die Syntagmatik des Filmischen. Gerhard Lamprecht: "Emil und die Detektive" (1931)
    - Birgit Däwes: Die Semiotik der Populärkultur. Victor Fleming: "The Wizard of Oz" (1939)
    - Winfried Fluck: Filmkunst als Kritik der Macht. Orson Welles: "Citizen Kane" (1941)
    - Gregor Streim: Die Reflexion von Theatralität. Ernst Lubitsch: "To Be or Not To Be" (1942)
    - Tomas Sommadossi: Die ideologischen Metastasen der NS-Zeit. Roberto Rossellini: "Deutschland im Jahre Null" (1948)
    - Thomas Koebner: "Pathetische Selbsttäuschungen des Ich". Akira Kurosawa: "Rashomon" (1950)
    - Bernhard Groß: Die Neubestimmung des Kinos nach 1945. Federico Fellini: "La strada" (1954)
    - Laura Bieger: Film als Schule des Schauens. Alfred Hitchcock: "Vertigo" (1958)
    - Michael Will: Durch Zeichen die Welt sehen. Jean-Luc Godard: "Außer Atem" (1960)
    - Hans Richard Brittnacher: "Eine Welt, die am Zusammenpacken ist". Stanley Kubrick: "Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb" (1964)
    - Michaela Ott: Die Selbstreflexion des filmischen Mediums. Michelangelo Antonioni: "Blow up" (1966)
    - Volker Pietsch: Die Metamorphose im Animationsfilm als integrative und segregative Dynamik. Wolfgang Reitherman: "Das Dschungelbuch" (1967)
    - Dagmar von Hoff: Die Poetologie der Medien. Kinematografische Reflexionen. Wim Wenders: "Alice in den Städten" (1973)
    - Aeon J. Skoble: Die Ethik der Selbstjustiz. Martin Scorsese: "Taxi Driver" (1976)
    - Elisabeth K. Paefgen: Imitation of German Life oder: "Comment être encore un allemand?". Rainer Werner Fassbinder: "Die Ehe der Maria Braun" (1979)
    - Norbert Franz: Die mehrfach erfundene Zone. Andrej Tarkovskij: "Stalker" (1979)
    - Kathrin Peters: Erinnerung ist Montage. Chris Marker: "Sans soleil" (1982)
    - Matthias Schönleber: Filmische und literarische Kontexte. Ridley Scott: "Blade Runner" (1982)
    - Thomas Morsch: Die soziale Epistemologie der Kälte. Ang Lee: "Der Eissturm" (1997)
    - Andreas Kilb: Die Wahrheit des Augenblicks. Atom Egoyan: "Das süße Jenseits" (1997)
    - Hermann Kappelhoff: Eine neue Empfindsamkeit. Pedro Almodóvar: "Alles über meine Mutter" (1999)
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