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    Beschreibung

    Alltag wird gemeinhin mit dem Gewöhnlichen und der Banalität assoziiert. Der alltägliche Lebensvollzug ist von Routinen bestimmt und wirkt nicht selten trivial: Für manche ist es der tägliche Gang ins Büro, für andere die Tasse Kaffee am Morgen oder das sonntägliche Einschalten des Tatorts. Obwohl sich an das Alltägliche vielfältige Assoziationen der Wiederholung und habitueller Praktiken binden und jeder eine Vorstellung von dem zu haben scheint, was man ‚alltäglich‘ nennt, bezeichnet Alltag eines der am schwierigsten zu erfassenden Phänomene. Denn in der Präsenz des Alltags liegt gerade seine Spezifität: Er ist präreflexiv. Während Alltag somit an den wissenschaftlichen Diskurs die Frage stellt, wie er als vorbewusstes Phänomen in seiner Vielfalt zur Auseinandersetzung gebracht werden kann, versuchen literarische Texte das Alltägliche ästhetisch erfahrbar zu machen und fragen zugleich nach der Möglichkeit von Innovationen in Wiederholungsstrukturen.

    schliff N°6 diskutiert Alltag in literarischen, bildkünstlerischen und kulturwissenschaftlichen Beiträgen u.a. von Andreas Erb, Franziska Gerstenberg, Selim Özdogan, Angelika Overath, Nicolas Pethes, Oliver Ruf, Saša Stanišic, Thomas von Steinaecker und Peter Wawerzinek.

    Inhaltsverzeichnis

    - Lebenswelt | Alltag. Ein Vorwort
    - Saša Stanišic: Stefan Effenberg und ich essen Flughafenbrötchen mit Gouda und Salatblatt
    - Selim Özdogan: Der Tankwart ist mein Zeuge
    - Stefan Petermann: Katzenvideos schauen mit Jan-Philipp
    - Sarah Berger: Freudlos
    - Pia Luisa Steffen: Unruhestand
    - Franziska Gerstenberg: In den Pilzen
    - Matthias Dieckmann: Stich / Zwischenstation
    - Eva Runkel: Die Ruhe im Chaos
    - Roland E. Koch: Schatten
    - Manon Schnabel: Aufwachen
    - Jette Klimmeck: Chronik
    - Wolfgang Wurm: Fünf Miniaturen
    - Meliha Avci: Ohne Titel
    - Björn Kern: Schläferstündchen in Wewelsfleth
    - Norbert Scheuer: Am Grund des Universums
    - Andreas Erb: ein Irrlicht dieser Zeit
    - Filippo Smerilli: Straßen, Häuser, Fenster, Türen
    - Peter Wawerzinek: Jeder Spaziergang führt raus aus dem Alltag
    - Rafik Schami: Mosaik der Fremde. Ein Rückblick auf fünfundvierzig Jahre im Exil
    - Thomas von Steinaecker: „Meine Kunst ist mein Alltag“ Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker im Interview mit Julian Osthues über das Verhältnis von Sprache, Literatur und Alltag
    - Nicolas Pethes: „viel Momente nichtigen Kleinkrams“. Ästhetik des Alltäglichen in der Prosaliteratur der Moderne
    - Thomas Wortmann: „Tumor als Berufung“. Krankheit, Arbeit und Alltag in Christoph Schlingensiefs Tagebuch einer Krebserkrankung
    - Anna Beughold: Erzählen mit Alltagsdingen. Leanne Shaptons Bedeutende Objekte und persönliche Besitzstücke aus der Sammlung von Lenore Doolan und Harold Morris, darunter Bücher, Mode und Schmuck
    - Charlotte Jaekel: À la mode. Kunst und Leben im Zeichen der Mode um 1700
    - Magdalena Kißling: Über Grenzenlosigkeit und Widerstand. May Ayim und der bundesdeutsche Alltagsrassismus
    - Oliver Ruf: Was waren soziale Medien? Zum Eigensinn des Alltags: Phänomenologien digitaler Mythen
    - Beiträgerinnen und Beiträger

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