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    Herausgegeben von Ulrich Tadday

    Sonderband
    György Kurtág
    • Kartoniert

      Dezember 2020, 340 S., s/w Abb., 1. Auflage
      ISBN 978-3-86916-878-4
      € 44,00
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    • eBook (PDF)

      2020, 340 S., s/w Abb., 1. Auflage
      ISBN 978-3-86916-879-1
      € 43,99
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    • eBook (EPUB)

      2020, 340 S., s/w Abb., 1. Auflage
      ISBN 978-3-86916-880-7
      € 43,99
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    • eBook (MobiPocket)

      2020, 340 S., s/w Abb., 1. Auflage
      ISBN 978-3-86916-881-4
      € 43,99
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    Beschreibung

    György Kurtág (*1926) zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten lebenden Komponisten weltweit. Man könnte vielleicht sogar so weit gehen und sagen, dass sich durch Kurtágs Kompositionen die Tendenzen unseres Zeitalters besichtigen lassen.

    Angesichts des überwältigenden Oeuvres, das György Kurtág geschaffen hat, erschiene es vermessen, sein Lebenswerk in Gänze und in nur einem Buch würdigen zu wollen. Gleichwohl stellen sich die Autoren des Sonderbandes dem Anspruch, wesentliche Aspekte dieses umfangreichen Werks im Kontext der europäischen Musik nach 1945 zu thematisieren. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei Betrachtungen zu Kurtágs "Kafka-Fragmenten" (1985–87) und zu ihren Interpretationen.

    Inhaltsverzeichnis

    - Vorwort

    I György Kurtágs Werk
    - Jörn Peter Hiekel: Erfahrungshorizonte, Spuren und der Ausdruck einer "wahren ästhetischen Freiheit". Überlegungen zur nicht-puristischen Ästhetik von György Kurtág
    - Anna Dalos: Von Darmstadt angezogen. György Kurtág und die musikalische Avantgarde um 1959
    - Lukas Haselböck: "... le tout petit macabre". Ligeti-Spuren in der Musik György Kurtágs
    - Tobias Bleek: "... dem Notenbild glauben ..."? Überlegungen zu György Kurtágs Notation
    - János Bali: Spiele? Über die Serien "Spiele" sowie "Zeichen, Spiele und Botschaften" von György Kurtág
    - Tom Rojo Poller: Zwischen Aneignung und Zueignung. Zu einigen Aspekten von György Kurtágs Beckett-Vertonungen
    - Roland Moser: SCHRITTE. ENDEN. "On voyait le fond. Si blanc. Si net." Zu "Fin de partie, scènes et monologues, opéra en un acte" von György Kurtág, nach Samuel Becketts Theaterstück "Fin de partie" (1957)

    II György Kurtágs "Kafka-Fragmente" (1985–87) und ihre Traditionen
    - Simone Hohmaier: György Kurtágs "Kafka-Fragmente" im Kontext der Vokalwerke. Über den Nutzen der Analyse für die Interpretation
    - William Kinderman: Zum Kompositionsprozess der "Kafka-Fragmente" op. 24
    - Martin Zenck: Versuch über die Geste in György Kurtágs "Kafka-Fragmenten"
    - Christian Utz: Kontinua aus Diskontinuitäten. Dimensionen der performativen Form in Interpretationen von György Kurtágs "Kafka-Fragmenten"
    - Majid Motavasseli: "Ein Kaleidoskop im klassischen Rahmen". Zum Zyklusproblem in György Kurtágs "Kafka-Fragmenten"
    - Thomas Glaser: "(...) aus mehr oder weniger zerklüfteten Bruchstücken große, weitläufige musikalische Formgebilde (...) bauen.". Klanglich-aufführungspraktische Gestaltung makroformaler Zusammenhänge in Tonaufnahmen von György Kurtágs "Kafka-Fragmenten" für Sopran und Violine op. 24
    - Cecilia Oinas: György Kurtágs Erbe in Tonaufnahmen hören. Eine Untersuchung der fünf veröffentlichten Aufnahmen der "Kafka-Fragmente"
    - Abstracts
    - Bibliografische Hinweise
    - Zeittafel
    - Autorinnen und Autoren

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