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    Fluchtlinien
    Filmkarrieren zwischen Ost- und Westeuropa
    • Kartoniert

      2023, 213 S., s/w Abb., 1. Auflage
      ISBN 978-3-96707-729-2
      € 39,00
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    • eBook (PDF (Digitales Wasserzeichen))

      2023, 200 S., s/w Abb., 1. Auflage
      ISBN 978-3-96707-730-8
      € 38,99
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    Beschreibung

    In den letzten Jahrzehnten ist – nicht zuletzt durch CineGraph – das Schicksal von jüdischen Filmschaffenden aus Ost-Europa, die durch den völkischen Rassismus des NS-Regimes ins Exil vertrieben wurden, häufig in den Blick genommen worden.
    Darüber hinaus gibt es aber auch zahllose ost- und mitteleuropäische Filmschaffende aller Gewerke, die im 20. Jahrhundert ihre Heimatländer verließen; ihre Karrieren sind noch weniger erforscht. Die Texte in diesem Band präsentieren einen Querschnitt dieser zum Teil vergessenen Filmschaffenden. Neben den Regiekarrieren von Alfréd Deésy, Slatan Dudow und Ladislao Vajda werden die Lebenswege der Schauspielerinnen Marija Leiko, Lya Mara und Anna Sten betrachtet. Aber auch die Arbeit von Produzenten wie Miloš Havel und der Familie Salkind wird untersucht. Zudem wird Leo Lanias Bedeutung für die Anfänge des dokumentarischen Films behandelt. Ein Beitrag widmet sich dem Einfluss der sowjetischen Berater auf den frühen DEFA-Film. Der Sammelband wird mit einem Essay des ungarischen Schriftstellers und Historikers György Dalos zum politischen und kulturellen Exil in der Zwischenkriegszeit eingeleitet.
    Zum Thema des Sammelbandes erschien im November 2021 bereits das cinefest-Katalogbuch "Westwärts. Osteuropäische Filmschaffende in Westeuropa".

    Inhaltsverzeichnis

    Gyorgy Dalos
    WAS ABSEITS DER LEINWAND GESCHAH
    Politisches und kulturelles Exil in der Zwischenkriegszeit

    Reka Gulyas
    DER RASENDE REGISSEUR
    Alfred Deesy (1877–1961)

    Wolfgang Martin Hamdorf
    »DER FLIEGENDE UNGAR«
    Die kulturelle Flexibilitat des Ladislao Vajda

    Anita Uzulniece
    HAT IHR STERN AM FILMHIMMEL GELEUCHTET?
    Die Lettin Marija Leiko im deutschen Stummfilm

    Guido Erol Hesse-Oztanil
    »MEIN HERZ IST EINE JAZZBAND«
    Lya Mara. Ein vergessener Kinostar aus Riga

    Peter Bagrov
    »EINE SMARTE FRAU«
    Anna Sten, Schauspielerin und Star

    Tereza Czesany Dvorakova
    FILMMOGUL MILOŠ HAVEL
    Eine Geschichte in vier Akten

    Daniel Otto
    FAMILIENBANDE – DIE SALKINDS
    Eine Produzentendynastie der Superlative

    Thomas Tode
    IN DEFENSE OF LEO LANIA
    Zur »Erfindung« und Funktionalisierung des Begriffs »Dokumentarfilm« durch die Linken Ende der 1920er Jahre

    Alexander Donev
    HEIMAT UND AUSLAND
    Slatan Dudows Wanderjahre (1919–1946)

    Rene Pikarski
    »WIR HABEN IN UNSEREN FILMEN BEWIESEN, DASS DIE GEGENWART LANGWEILIG IST.«
    Slatan Dudow und die Sorge um den realistischen DEFA-Film der 1950er und frühen 1960er Jahre

    Ralf Schenk
    ZWISCHEN TOLERANZ UND LINIENTREUE
    Notizen zum sowjetischen Personal bei der frühen DEFA

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