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    Heft 103 / 2. Aufl. Neufassung
    Rainer Werner Fassbinder



    Beschreibung

    „An RWF wird man sich noch lange die Zähne ausbeißen“, prophezeite Dominik Graf. Er sollte recht behalten: Hinter der Kultfigur Rainer Werner Fassbinder, der nach seinem frühen Tod zum genialen Monster erklärt wurde, wird mit zunehmendem Abstand sichtbar, wie ästhetisch innovativ und illusionslos vorausschauend er seine ebenso subtile wie subversive politische Poetik entwickelte.

    Die Beiträge des Heftes beschäftigen sich unter neuen Fragestellungen mit inzwischen kanonisierten Werken, indem sie die Aktualität Fassbinders freilegen und Verbindungen bis zu Fatih Akin und Oskar Roehler aufzeigen. Behandelt werden Filme, die erst in letzter Zeit wiederentdeckt wurden („Welt am Draht“, „Despair“) oder nicht zugänglich und weitgehend unbekannt sind („Bolwieser“, „Acht Stunden sind kein Tag“). Der Umgang mit den Filmen auf der Theaterbühne zeigt, welche Möglichkeiten der Aneignung und Vergegenwärtigung sich bieten, wenn man sich von Fassbinders eigener Inszenierung emanzipiert.

    Inhaltsverzeichnis

    - Georg Klein: Unsere wirklichste Wirklichkeit. Rainer Werner Fassbinders Fernsehzweiteiler »Welt am Draht«
    - Michael Töteberg: Fassbindertheater
    - Senta Siewert: Entgrenzungsfilme. Fassbinder, Akin, Roehler und die Medienkunst
    - Ilka Brombach: Kritik und Ästhetizismus. Rekonstruktion einer künstlerischen Position des deutschen Autorenfilms
    - Chris Tedjasukmana: Negative Solidarität. Zur Aktualität Rainer Werner Fassbinders
    - Johannes Binotto: Mit doppeltem Boden. Fassbinders Happy Ends und Hollywoods Hoffnung
    - Michael Grisko: Sozialutopie statt Sentimentalität oder Mut machen mit Volkskunst. Rainer Werner Fassbinders Familienserie
    »Acht Stunden sind kein Tag«
    - Karl Kröhnke: Ein Liebesversuch. Die Ehe des Herrn Bolwieser
    - Werner C. Barg: Fassbinders Verzweiflung. Die Wiederentdeckung eines (fast) vergessenen Meisterwerks aus filmphilosophischer Perspektive: »Despair – Eine Reise ins Licht«
    - Alexandra Vasa: Eine libidinöse Ökonomie. Tausch und Gabe in Fassbinders »Berlin Alexanderplatz«
    - Volker Woltersdorff: »Grundsätzlich ist jeder homosexuell, und deshalb ist es kein Problem«. Homosexuelle Minderheiten und Fassbinders Filme
    - Manfred Hermes: Der zweite Tod von RWF
    - Michael Töteberg: Bibliografie
    - Zeittafel
    - Notizen

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