etk-Logo
Schnellsuche
etk-Logo Musik Film
Literatur
TEXT+KRITIK
Zeitschrift für Literatur
Begründet von Heinz Ludwig Arnold

Heinz Ludwig Arnold (Hg.)

Heft 170
Nicolas Born

April 2006, 125 Seiten

ISBN 3-88377-825-7
€ 15,00

Warenkorb in den Warenkorb


Über das Heft

Über die Reihe

Über den Herausgeber

Zur Überblicksseite der Reihe TEXT+KRITIK



Lieferbare Titel

Nicolas Born

Der 1979 mit 41 Jahren verstorbene Nicolas Born galt vielen Kollegen als talentiertester Schriftsteller seiner Generation. Seine Gedichte und Prosatexte zeigen ihn »immer auf der Suche nach einem richtigen, authentischen Leben« (Dieter Wellershoff ). Mit Hilfe von Utopien wollte er die Realität, an der er litt, durchschaubarer machen. »Kein Gedicht bewirkt eine messbare Änderung der Gesellschaft«, schrieb Born, »aber Gedichte können, wenn sie sich an die
Wahrheit halten, subversiv sein«. Dieser Band enthält bisher unveröffentlichte Gedichte und Briefe Nicolas Borns; über die Gedichte schreiben Hugo Dittberner und Yaak Karsunke, die Edition der Briefe kommentiert Katharina Born. Martin Grzimek beschäftigt sich mit Borns Versuchen, in Reden und Aufsätzen seine Sehnsucht nach einer realen Utopie zu stillen; auch Hermann Peter Piwitt widmet sich Borns Utopievorstellung und stellt das gemeinsame Konzept einer nicht verwirklichten
Fernsehdokumentation vor.
F. C. Delius schreibt über den Roman »Die erdabgewandte Seite der Geschichte«, Michael Töteberg über »Die Fälschung« und ihre Verfilmung durch Volker Schlöndorff. Borns besonderes Verhältnis zum Wendland untersucht Axel Kahrs. Über ihr persönliches Verhältnis zu Born schreiben Hannelies Taschau und Andreas Maier. Eine Bibliografie beschließt das Heft.