etk-Logo
Schnellsuche
etk-Logo Literatur Film
Musik
Richard Strauss Musik-Konzepte
Herausgegeben von Ulrich Tadday
(bis XII / 2003 von Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn)


Heft 129/130
Richard Strauss
Der griechische Germane

September 2005, 146 Seiten
ISBN 3-88377-809-5
€ 18,00
Warenkorb in den Warenkorb



Über das Heft

Inhalt

Vorwort

Abstracts



Über die Reihe

Über den Herausgeber

Lieferbare Titel




Wie ein roter Faden durchziehen fünf Opern das Leben und Werk Richard Strauss’, deren Stoff der Komponist der griechischen Mythologie entnommen hat: »Elektra«, »Ariadne auf Naxos«, »Die ägyptische Helena«, »Daphne« und »Die Liebe der Danae« haben den Komponisten über drei Jahrzehnte seines Lebens beschäftigt.
Die Frage nach der Bedeutung der klassischen Antike für das Schaffen von Richard Strauss und für die Oper in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird in dem vorliegenden Doppelheft zunächst im Allgemeinen historisch, biografisch, philosophisch und ästhetisch gestellt und dann durch die Analyse und Interpretation der fünf Opern im Besonderen beantwortet.
Hinzu kommt ein weiterer Themenkomplex: Während die Opern »Elektra«, »Ariadne auf Naxos« und »Die ägyptische Helena« Textbücher von Hugo von Hofmannsthal vertonen, mit dem Strauss eng zusammenarbeitete, fußen »Daphne« und »Die Liebe der Danae« auf den »wortreichen und oft schwülstigen Libretti« (Willi Schuh) des Wiener Theaterhistorikers Joseph Gregor. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob Hofmannsthal tatsächlich der einzige Dichter war, der neben seiner poetischen Kraft und seiner Bühnenbegabung das Einfühlungsvermögen besaß, einem Komponisten Bühnenstoffe in einer der Vertonung zugänglichen Form darzubieten, wie Strauss 1935 bekannte.