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Literatur
Carlfriedrich Claus TEXT+KRITIK
Zeitschrift für Literatur

Heinz Ludwig Arnold (Hg.)

Heft 184
Carlfriedrich Claus

Oktober 2009, 152 Seiten, zahlreiche s/w-Abbildungen

ISBN 978-3-86916-019-1
€ 20,00

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Carlfriedrich Claus (geboren 1930 in Annaberg/Erzgebirge, gestorben 1998 in Chemnitz) war ein Grenzgänger: Sein in politischer Isolation und selbst gewählter Einsiedelei entstandenes Werk changiert zwischen Poesie, Bildender Kunst, Schriftkunst, Philosophie, Mystik und Experiment. Seine bisher vor allem im Kunstkontext rezipierten Arbeiten verstand Claus selbst als Teil der Literatur, als »vorversuche zur produktion einer nichtverbalen literatur«. Die Beiträge des Heftes folgen dieser Selbstverortung in der experimentellen Literatur und widmen sich aus dezidiert literaturwissenschaftlicher Perspektive dem Gesamtwerk Claus’ – in Studien zum noch kaum untersuchten dichterischen Frühwerk und Briefnachlass, zum akustischen Werk, zu experimentellen und mystischen Aspekten und zu Spielarten des Mediums Buch. Mitarbeiter des Heftes sind Janet Boatin, Friedrich W. Block, Annette Gilbert, Michael Grote, Michael Lentz, Brigitta Milde und Günter Peters.