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07.07.2003
Beschreibung eines Beschreibers

23.06.2003
Ausgehend vom Labesweg 13

16.06.2003
Die listige Vernunft der Poesie

02.06.2003
Das Theater des Friedrich Dürrenmatt

26.05.2003
Was bin ich?

19.05.2003
Krieger, Waldgänger, Anarch

12.05.2003
Über den RUF und die Gruppe 47

05.05.2003
Zur Literatur der 50er Jahre

28.04.2003
Die deutsche Literatur seit 1945: Nachkriegszeit

Fünfte Vorlesung, 26. Mai 2003

Was bin ich?
Über Max Frisch

Nachzulesen ist eine ausführliche Fassung des Texts von Heinz Ludwig Arnold in:
Heinz Ludwig Arnold: »Was bin ich?« Versuch über Max Frisch. Göttinger Sudelblätter, Wallstein Verlag, Göttingen 2002.

Über das Buch:
»Was bin ich?« lautet die zentrale Frage, auf die Max Frisch (1911-1991) in seinem gesamten schriftstellerischen Werk immer wieder neue Antworten gegeben hat. Seine Texte sind geprägt von der permanenten Suche und dem Entwerfen jeweils neuer Identitäten für unterschiedliche Lebenssituationen. Dies macht sein Werk geradezu zur Lebenshilfe für seine Leser, wie der Göttinger Publizist Heinz Ludwig Arnold - als Freund auch eingeweiht in die Privatsphäre Frischs - anhand des schriftstellerischen Werks sowie von Gesprächsnotizen und Tagebuchauszügen verdeutlicht.
Wie sehr dabei Werk und Leben des Schweizer Schriftstellers miteinander verwoben sind, zeigt Arnold in seinem Essay über Max Frisch, dem er zum ersten Mal 1974 im Rahmen seiner »Gespräche mit Schriftstellern« begegnete.
Ein Germanistikstudium finanzierte Frisch zum Teil mit journalistischen Arbeiten. Aber er fürchtete sich vor einem Bohemienleben und nahm, unterstützt von einem Gönner, ein Architekturstudium auf. Er wurde ein angesehener Zürcher Architekt mit Ehefrau und drei Kindern und zugleich ein renommierter Stückeschreiber und - »er war wer«. Doch etwa vierzigjährig, nach Jahren des »erfolgreichen Doppeldilettantismus« (Frisch), auf der Höhe seiner bürgerlichen Reputation, brach er aus der Bürgerlichkeit aus, die ihm zunehmend sinnlos und öde erschien. Er reiste viel und schrieb - wiederum höchst erfolgreich - Romane wie »Stiller«, »Homo faber« und »Mein Name sei Gantenbein«.


Zur Reihe:
Anknüpfend an die literarische und ästhetische Tradition der Aufklärung erscheinen seit 1990 im Wallstein Verlag die »Göttinger Sudelblätter«. Herausgeber dieser Buchreihe in Heftform ist der Literaturkritiker und Schriftsteller Heinz Ludwig Arnold, der 1999 mit dem Niedersachsenpreis ausgezeichnet wurde.
Die Reihe ist zeitgenössischer Prosa und kritischer Essayistik vorbehalten und erscheint in lockerer Folge von ca. drei Heften im Jahr.


Ein Abriss steht hier für Sie zum Herunterladen bereit:

Über Max Frisch (application/pdf 55.6 KB)